Heute bin ich im Gespräch mit Felix Wunderle

Quelle: Susanne Illgner
Du warst vor kurzem beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" in Lübeck. Was hast Du dort gespielt?

Ich habe Werke aus drei Epochen von Jehan Ariste Alain, Johann Sebastian Bach, François Couperin und Louis Vierne gespielt.

War es dasselbe Programm wie beim Landeswettbewerb oder musstest Du Neues einstudieren?

Nein, die Programme habe ich von Regionalwettbewerb zu Landeswettbewerb als auch zum Bundeswettbewerb immer etwas verändert. Beispielsweise habe ich vom Regional-, bis zum Landeswettbewerb in ein paar Wochen das Stück von Vierne neu gelernt: Carillon de Westminster.Zusätzlich habe ich die dorische Toccata von Bach im Bundeswettbewerb gegen die Toccata in F-Dur von Bach ausgetauscht, sowie auch das Stück von Couperin gegen den Canon aus op. 59 von Reger. Ich musste beide Stücke neu lernen.

Hast Du die Stücke gewählt?

Ja, zum Teil. Jedoch hat das Allermeiste mein Orgellehrer Bezirkskantor und Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon für mich ausgesucht.

Was fasziniert Dich am Instrument Orgel?

Mich faszinieren die Klangfarben der Orgel, die Tatsache, dass jede Orgel einmalig ist und das Erleben der Orgel in verschiedenen Räumen aus verschiedenen Standorten.

Wieviel übst Du im Alltag, wenn kein Wettbewerb bevorsteht?

Momentan übe ich recht wenig, ca. vier Stunden pro Woche. Wenn es allerdings in Richtung Orgelkonzerte im Oktober geht, werde ich versuchen, wieder auf zehn Stunden pro Woche zu kommen.

Was ist Dein Ziel, Dein Traum? Wo siehst Du Dich in späteren Jahren?

Mein vorläufiges Ziel ist zunächst mein Abitur zu machen. Danach werde ich hoffentlich Schulmusik mit Hauptfach Orgel studieren, jedoch steht das alles noch nicht fest. 

Danke, und viel Erfolg für deinen weiteren Weg!
                      

S. Illgner